Mittwoch , 26 September 2018
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Kokain in Überseecontainer (Bild: Zoll Essen)

Zoll stellt reines Kokain im Werte von ca. 5 Millionen Euro sicher

Dieses Mal hatte der Zoll in Essen ein wenig Hilfe gehabt, denn zwei Lagermitarbeiter einer Im- und Exportfirma hatten beim Entladen eines Überseecontainer aus Brasilien, direkt hinter der Türe, drei große Seegeltuchtaschen entdeckt. Nachdem Sie diese Segeltuchtaschen erst für normales Gepäck gehalten haben, entdeckten die beiden Lagermitarbeiter dann aber 73 Pakete mit reinem weißen Pulver!

Hier war sofort klar, dass dies ein Fall für die Polizei war. Nach einem Betäubungsmittel Schnelltest der Polizei konnte dann schnell das weiße Pulver als Kokain in einer reinen Form bestimmt werden.

Offensichtlich wurde die internationale Warenlieferung für den organisierten Kokainschmuggel missbraucht. Die unbekannten Täter hatten offensichtlich eine rechtzeitige Entnahme des Kokains auf dem Lieferweg versäumt. Bei Zoll und Polizei läuft diese Schmuggelmethode unter dem Begriff „Ripp-off“ (schnelle Entnahme).

Der Container erreichte die Firma nach der Abfertigung im Hafen von Antwerpen auf dem Landweg. Anhaltspunkte für eine Tatbeteiligung der Empfängerfirma liegen nicht vor. Im Gegenteil: Es konnte durch das schnelle und umsichtige Mitwirken des Traditionsunternehmens vermieden werden, dass hochreines Kokain im Straßenverkaufswert von über fünf Millionen Euro auf dem illegalen Markt landete.

Die weiteren Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Köln übernahm eine Ermittlungskommission von Zoll- und Polizeibediensteten der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift beim Polizeipräsidium Köln.

„Ein klassischer Fall, in denen die Gemeinsamen Ermittlungsgruppen Rauschgift von Zoll und Polizei ihr Wissen, ihre Erfahrungen und Möglichkeiten zielorientiert einsetzen können“, betonen die Leiter der beiden Dienststellen, Regierungsdirektor Brandl für das Zollfahndungsamt Essen und Kriminaloberrat Rüenaufer, Leiter der Kriminalinspektion 2, für das Polizeipräsidium Köln, einhellig.

Über die Täter liegen zur Zeit keine weiteren Informationen vor.

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