Donnerstag , 19 Oktober 2017
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Offroad unterwegs mit Caddy, T6 Rockton, T6 Pan Americana u. Amarok

4MOTION – Traktion ohne Kompromisse: Volkswagen Nutzfahrzeuge erweitert Allrad-Spektrum

Neuer Transporter Rockton erreicht dank serienmäßigem 4MOTION Allradantrieb jedes berufliche Einsatzgebiet

Neuer Multivan Panamericana wurde für die Globetrotter unter den Bulli-Fahrern entwickelt

Neues Sondermodell Caddy Edition 35 startet mit Exklusivausstattung und optionalem Allradantrieb

Neuer Amarok 4MOTION nimmt mit V6-TDI-Motoren und vergrößertem Ausstattungsspektrum weiter Fahrt auf

(VWN) Modelle mit Allradantrieb haben seit mehr als dreißig Jahren einen besonders hohen Stellenwert im Volkswagen Nutzfahrzeug Programm.

Der Grund ist klar: Vier angetriebene Räder – bei Volkswagen Nutzfahrzeuge 4MOTION genannt – garantieren auch dort Mobilität, wo andere Antriebsversionen passen müssen. 2017 baut der Spezialist für maßgeschneiderte Mobilitätslösungen sein Allradspektrum weiter aus. Mit einer ganzen Armada moderner Allrounder, die den Allradantrieb 4MOTION optional oder serienmäßig an Bord haben. Sie heißen Caddy Edition 35 und Alltrack, Transporter Rockton, Multivan Panamericana, Amarok Comfortline oder Amarok Canyon. All diese Volkswagen Nutzfahrzeuge eint eine Eigenschaft: Traktion ohne Kompromisse.

4MOTION – maximale Traktion und große Anhängelasten

Die 4MOTION-Modelle von Volkswagen Nutzfahrzeuge bahnen sich auf jedem Terrain und unter allen Witterungsbedingungen sicher ihren Weg. Einsätze auf unbefestigten Pisten, Baustellen, Festivals oder Campingplätzen meistern sie ebenso souverän wie Schneefall, Glätte oder Aquaplaning-Situationen. Darüber hinaus empfehlen sich die 4MOTION-Modelle mit ihren hohen Anhängelasten (je nach Modell bis zu 3.500 kg), ausgewogenen Fahreigenschaften und cleveren Assistenzsystemen als ideale Zugfahrzeuge.

Allrad im Trend – Volumen der 4MOTION-Modelle wächst

Fakt ist: Immer mehr Geschäfts- und Privat-Kunden von Volkswagen Nutzfahrzeuge setzen auf den Allradantrieb. 2016 waren von 477.000 ausgelieferten Volkswagen Nutzfahrzeugen rund 88.500 4MOTION-Allradler – gut jedes fünfte Fahrzeug bei Caddy, T-Baureihe und Amarok. Beispiel Caddy: Hier beträgt der 4MOTION-Anteil weltweit fast 10 Prozent; in starken Allradmärkten wie Norwegen steigt er sogar auf bis zu 60 Prozent, in der Schweiz ist mehr als jeder dritte Caddy mit 4MOTION unterwegs (36 Prozent), in Österreich fast jeder dritte (29,4 Prozent). Ähnlich sieht das Bild bei der T-Baureihe aus: International werden derzeit im Schnitt 23 Prozent aller Transporter, Caravelle, Multivan und California als 4MOTION-Versionen bestellt; auch hier liegt wieder Norwegen mit fast 83 Prozent ganz vorne, in Deutschland ist es fast jedes vierte, in der Schweiz und Österreich fast jedes zweite Fahrzeug der T-Baureihe. Ebenfalls mit Allradantrieb lieferbar ist künftig auch der neue Crafter. Der 4MOTION-Anteil von Volkswagen Nutzfahrzeuge steigt zudem durch den Amarok, der in Europa aktuell serienmäßig mit permanentem Allradantrieb angeboten wird; im Sommer 2017 folgt noch eine heckgetriebene Variante. Weltweit ist aktuell mit über 46 Prozent fast jeder zweite Amarok mit 4MOTION unterwegs.

Zu den wichtigsten europäischen 4MOTION-Märkten gehören für Volkswagen Nutzfahrzeuge modellübergreifend Deutschland, Österreich, die Schweiz, die Länder Skandinaviens und Großbritannien. Auch in Süd- und Mittelamerika sowie Australien ist VWN dank Amarok mit signifikanten Anteilen bei der Ausstattung mit 4MOTION erfolgreich.

Caddy 4MOTION – der kompakte Raumriese

Den Einstieg in die Welt der 4MOTION-Modelle markiert bei Volkswagen Nutzfahrzeuge der Caddy. Die neueste Generation des kompakten Vans kam erst 2015 auf den Markt; 2016 wurde die Baureihe um neue Varianten wie den Caddy Family erweitert. Das aktuellste Modell ist der kürzlich vorgestellte Caddy Edition 35. Diverse Versionen des Bestsellers werden mit Allradantrieb angeboten. Das Spektrum reicht dabei von den für die gewerbliche Nutzung konzipierten Kombis und Kastenwagen über die eher privat eingesetzten Ausstattungslinien Conceptline, Trendline, Comfortline, Highline und Family bis hin zum Freizeitmobil Beach. All diese Caddy 4MOTION-Varianten können optional mit verlängertem Radstand (3.006 statt 2.681 mm) als Caddy Maxi bestellt werden. Eine optische Brücke zu den Offroad-Modellen der Marke schlägt derweil der Caddy Alltrack. Er wird generell mit kurzem Radstand angeboten.

Ganz neu im Programm ist der Caddy Edition 35. Nomen est omen: Mit ihm feiert Volkswagen Nutzfahrzeuge den 35. Geburtstag der Baureihe. Kennzeichen des Sondermodells: hohe Funktionalität, bereichert um exklusives Styling und dezente Dynamik. Radstand: 2.681 mm. Der Caddy Edition 35 4MOTION ist – wie alle allradgetriebenen Modelle der Baureihe – mit zwei drehmomentstarken Turbodiesel-Direkteinspritzern (TDI) erhältlich. Sie leisten 90 kW / 122 PS und 110 kW / 150 PS. Der 122-PS-Motor wird stets mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe angeboten; der 150 PS starke Caddy verlässt serienmäßig mit einem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) das Werk.

T-Baureihe mit 4MOTION – die Allrad-Ikonen

Der 2015 in der sechsten Generation vorgestellte „Transporter“ gilt als Ikone. Vor genau 70 Jahren wurde die Baureihe in einem Geniestreich vom niederländischen Volkswagen Importeur Ben Pon „erfunden“. Gerade hat Volkswagen Nutzfahrzeuge vor diesem Hintergrund das Sondermodell „70 Jahre Bulli“ auf dem Genfer Automobil-Salon enthüllt. Der erste offizielle „Bulli“ mit Allradantrieb debütierte indes 1984 als „T3“ und trug die Zusatzbezeichnung „syncro“. Mit ihm begann die Erfolgsstory der Allradmodelle von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Den Modellwechsel vom „T4“ zum „T5“ begleitete im Jahre 2003 eine technische Neuausrichtung des Allradantriebs – die bis dato eingesetzte Viscokupplung wich einer modernen Lamellenkupplung. Aus „syncro“ wurde dabei „4MOTION“.

Die elektronische geregelte Lamellenkupplung des seitdem immer weiter perfektionierten und in dieser Form auch im Caddy eingesetzten Allradantriebs verteilt die Kraft je nach Fahrsituation stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse. Im Normalfall wird dabei nur die Vorderachse angetrieben. Das spart Kraftstoff. Sobald es die Traktion oder die Handling-Situation erfordert, schalten sich die Hinterräder in Sekundenbruchteilen hinzu. Optional können die aktuellen 4MOTION Modelle der T-Baureihe zudem mit einer mechanischen Hinterachs-Differenzialsperre sowie einem Berganfahr- und Bergabfahrassistenten ausgestattet werden. Das Assistenzsystem gestaltet über gezielte Bremseingriffe und eine Begrenzung der Motordrehzahl das Bergabfahren einfacher und sicherer.

Volkswagen Nutzfahrzeuge bietet alle Karosserieversionen des T alternativ mit Allradantrieb an. Zahlreiche Modelle können zudem auch in der 4MOTION-Version mit verlängertem Radstand geordert werden (3.400 statt 3.000 mm). Das Leistungsspektrum der als Turbodiesel (TDI) und Turbobenziner (TSI) lieferbaren Allradmodelle reicht von 110 kW / 150 PS (TDI) bis 150 kW / 204 PS (TDI und TSI).

Der neue Transporter Rockton hat den Allradantrieb 4MOTION sogar serienmäßig an Bord – ein geländegängiges Arbeitsgerät. Zur Serienausstattung gehören neben den vier angetriebenen Rädern ein um 30 mm höhergelegtes Fahrwerk und die mechanische Hinterachs-Differenzialsperre. Als Sonderausstattung perfektionieren separate Unterfahrschutz-Elemente für Motor, Getriebe, Hinterachsdifferenzial, Hauptschalldämpfer, Seitenschweller und Tank die Geländeeigenschaften (auch zusammen im Paket „Protection“ für alle Allrad-Transporter lieferbar). Besonders variabel gestaltet sich der Innenraum des Rockton, wenn er mit einem optionalen Schienenboden ausgestattet ist; mit ihm können zum Beispiel drei weitere Einzelsitze oder eine verschiebbare Gittertrennwand integriert werden.

Optional mit Allradantrieb lieferbar ist der neue Multivan Panamericana – seit dem Debüt des ersten Panamericana als „T4“ eine Kultversion der Baureihe. Der Globetrotter unter den Vans verbindet echte Nehmerqualitäten mit exklusiven Ausstattungsdetails. Zur Serienausstattung des Siebensitzers gehören zum Beispiel ein um 20 mm höhergelegtes Fahrwerk, 17-Zoll-Leichtmetallräder, abgedunkelte LED-Rückleuchten, ein speziell designter Unterfahrschutz, charismatische Seitenschweller, Stoffsitzbezüge mit Alcantara-Einsätzen, eine 3-Zonen-Klimaanlage („Air Care Climatronic“ mit speziellem Allergenfilter), das Infotainmentsystem „Composition Colour“ mit Mobiltelefonvorbereitung, Multifunktionslederlenkrad und Lederschaltknauf sowie Regensensor und automatisch abblendender Innenspiegel. Optional machen den Panamericana Features wie eine zweifarbige Lederausstattung oder ein Innenboden in Holzoptik zu einem der exklusivsten Vans auf dem Markt.

Amarok 4MOTION – der Pickup unter den SUV

Eigentlich ist er ein klassischer Pickup. Doch der 2016 weitreichend aktualisierte und dabei auf neue Sechszylindermotoren umgestellte Amarok wildert mit seinem charismatischen Ex- und Interieur-Design sowie den souveränen Handling- und guten Qualitätseigenschaften mehr denn je auch im klassischen SUV-Segment. Mit dazu bei trägt der kürzlich neu eingeführte V6 TDI mit einer Leistung von 150 kW / 204 PS und 500 Nm Drehmoment – ein ebenso effizienter wie komfortabler 3,0-Liter-Motor. Angeboten wird er in Verbindung mit der nun ergänzten Ausstattungslinie Comfortline, dem ebenfalls ganz frischen, offroad-orientierten Modells Canyon sowie jetzt auch in der im Herbst 2016 eingeführten Ausstattungsversion Highline. Stets serienmäßig: der permanente Allradantrieb 4MOTION und ein automatisches 8-Gang-Automatikgetriebe.

Exklusiv dem Amarok Highline (optional) und Amarok Aventura (serienmäßig) vorbehalten ist die 165 kW / 224 PS starke Version des neuen V6 TDI. In diesem Fall wuchtet der Sechszylinder bis zu 550 Nm Drehmoment in Richtung Allradantrieb. In der zweiten Jahreshälfte wird Volkswagen Nutzfahrzeuge das Programm der V6 TDI-Motoren um eine Einstiegsversion mit 120 kW / 163 PS ergänzen, welche wahlweise als reiner ‚Hecktriebler‘ verfügbar sein wird.

Folgen wird für die Leistungsklassen mit 163 PS und 204 PS dann auch wieder ein zuschaltbarer Allradantrieb. Und zwar in Kombination mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe. Denn von Beginn an wurde der Amarok mit zwei unterschiedlichen 4MOTION-Systemen entwickelt: einem permanenten Allradantrieb und einem zuschaltbaren System für den harten Offroad-Einsatz. Beide Antriebsarten unterscheiden sich grundlegend von denen im Caddy und in den Modellen der T-Baureihe. Im Fall des permanenten Allradantriebs verteilt ein zentrales Torsen-Differenzial die Motorkraft automatisch zwischen Vorder- und Hinterachse. Der zuschaltbare Allradantrieb setzt indes auf ein Verteilergetriebe und eine Klauenkupplung, um per Tastendruck für einen starren Durchtrieb zwischen den Achsen zu sorgen. Eine zusätzliche Geländereduzierung für das 6-Gang-Schaltgetriebe ermöglicht hier extreme Kriechfahrten. Dies ist bei komplizierten Offroad-Passagen und starken Steigungen hilfreich.

Beide Antriebsvarianten des Amarok verfügen zudem über elektronische Differentialsperren (EDS). Sie verhindern per aktiven Bremseneingriff das einseitige Durchdrehen eines Rades und lenken die Antriebskraft stets zu dem Rad mit der besten Traktion. Optional bietet Volkswagen Nutzfahrzeuge darüber hinaus für alle Amarok eine mechanische Hinterachs-Differenzialsperre an, mit der die Offroad-Eigenschaften des Pickups nochmals verbessert werden.

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