Samstag , 19 August 2017
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Erste Testfahrt mit dem Crafter von Volkswagen – BKF TV Testfahrt

Als einer der ersten Jounalisten, durften wir von BKF.TV den neune Crafter im sonnigen Andalusien Probe Fahren. Unser erster Eindruck ist sehr positiv von dem von Grund auf neu entwickelten Crafter. Mehr erfahrt Ihr im Video.

Sämtliche Informationen zum nachlesen, haben wir hier für Euch zusammen getragen.

Der neue Crafter – Die neue Größe – Wirtschaftlich, funktional und innovativ wie nie zuvor

  • Mehr Nutzlast und Ladevolumen bieten hervorragende Funktionalität
  • Optimiertes Maßkonzept für maximale Alltagstauglichkeit
  • Front- oder Heckantrieb, manuell oder Automatik, plus 4MOTION-Allradantrieb
  • 4 Grundmodelle, 3 Längen, 3 Höhen – ergibt 69 Derivate
  • Wirtschaftlich durch reduzierten Verbrauch, geringe Wartungs- und Verschleißkosten
  • Modernste Fahrer-Assistenzsysteme für mehr Sicherheit und Komfort

Optimaler Nutzen für kundenspezifische Anforderungen aus den verschiedensten Nutzfahrzeugbranchen:

Der neue Crafter bietet kundenorientierte Transportlösungen bei höchster Wirtschaftlichkeit. Mit mehr Nutzlast, größerem Ladevolumen, optimierten Außenabmessungen und einer
überragenden Vielzahl von Antrieben und Derivaten überzeugt er mit vorbildlicher Funktionalität und bietet alltagstaugliche Lösungen für individuelleTransportaufgaben aus allen Nutzungsbereichen.

Robuste, langlebige und verbrauchsreduzierte Nutzfahrzeug-Motoren, geringe Wartungs- und Verschleißkosten sowie durchdachte Vorbereitungen für Aufbauhersteller bieten optimalen Nutzen und entscheidende funktionale wie auch wirtschaftliche Vorteile für die vielfältigen Kundengruppen.

Ein neu entwickeltes und detailliert abgestimmtes Fahrwerk und innovative
Assistenzsysteme ermöglichen neben dem Aspekt des völlig neuen Komforts in dieser Transporterklasse vor allem ein überzeugendes Fahrverhalten und einen entscheidenden Zugewinn an Sicherheit.

Das von Grund auf neue Design-Konzept mit entsprechend durchdachten Ablage- und Verstaumöglichkeiten im Interieur zeigt nicht nur optisch die grundlegenden Neuerungen, sondern bewirkt in Kombination mit weiteren die Aerodynamik optimierenden Maßnahmen mit 0,33 den besten cW-Wert seiner Fahrzeugklasse.

Wirtschaftlich, funktional, alltagstauglich, zuverlässig und umweltbewusst – und dabei mit innovativer Technik an Bord komfortabel und sicher wie nie zuvor: Dies sind die Fahreigenschaften und Argumente, mit denen der neue Crafter überzeugt.

Ein neuer, eigener Standort – Modernste Fertigung im ausschließlich für den Crafter neu errichteten Werk in Wrzesnia, Polen

Zwecks Fertigung des neuen Crafters wurde in Wrzesnia ein gänzlich neuer Produktionsstandort begründet. Das neue Werk ist neben dem bereits seit über 20 Jahren bestehenden Volkswagen-Werk in Poznan-Antoninek der zweite Produktionsstandort der Marke in Polen. Das zukünftige Crafter-Werk umfasst eine Fläche von 220 ha, was der  Fläche von rund 300 Fußballplätzen entspricht. Bei voller Auslastung werden im Werk in Wrzesnia bis zu 3.000 Beschäftigte arbeiten. Durch die Ansiedlung weiterer Zulieferunternehmen werden darüber hinaus zahlreiche zusätzliche Arbeitsplätze in der Region geschaffen.

Exterieur – Ein von Grund auf neues Design-Konzept

Bereits auf den ersten Blick sieht man dem neuen Crafter das innovative Design-Konzept an: Unverkennbar nimmt die von Grund auf neue Frontpartie Bezug auf das moderne und aktuelle Design des „kleinen Bruders“, den Transporter der sechsten Generation. Das Exterieur-Design des neuen Crafter basiert grundlegend auf der Idee, dass dem Transporter als Herzstück der Nutzfahrzeug-
Baureihen ein großer Bruder zur Seite gestellt wird, der eine in diesem Fahrzeugsegment bisher nie dagewesene Oberflächenqualität, Robustheit und gleichzeitig qualitative Hochwertigkeit bietet. Zeitgemäß und formschön wurde die gradlinig ansteigende neue Front dynamischer und exklusiver mit optionalen LED-Scheinwerfern und Chromverzierungen im Kühlergrill gestaltet.

Das Erscheinungsbild modern und ästhetisch wie die sechste Generation der Transporter-Baureihe, und dabei verbergen sich in seinem Inneren größtmögliche Nutzlast, hohes Ladevolumen, ein komfortabler Fahrerarbeitsplatz und modernste Technik. Trotz optimierter Außenmaße des neuen Crafter konnten die Lade- bzw. Standhöhe und die Ladelänge beibehalten bzw. sogar vergrößert werden. Das neue Maßkonzept verbessert somit erheblich die Stadt- und Alltagstauglichkeit des neuen Crafter.

Entscheidender weiterer Effekt des neuen Exterieur-Designs mit  optimierten Außenmaßen: Der neue Crafter erreicht hierdurch in Kombination mit weiteren windoptimierenden Maßnahmen mit 0,33 den besten cW-Wert seiner Klasse.

Interieur – Die neue Größe: Maximale Kapazität und Alltagstauglichkeit

Auf eine Formel gebracht, bietet der neue Crafter große Lademaße bei optimalen Außenabmessungen und ermöglicht somit maximale Nutzungseigenschaften: Ein hervorragendes Verhältnis zwischen großen Lademaßen und möglichst geringen Außenabmessungen sorgt für größtmögliche Wendigkeit und ermöglicht gleichzeitig ein sicheres Fahrverhalten in allen Beladungszuständen. Auch hinsichtlich der Laderaumlänge und des Ladevolumens überragt der neue Crafter nicht nur seinen Vorgänger „um Längen“.

Mithilfe der von Grund auf neu gestalteten Innen- und Außenmaße birgt der neue Laderaum eine große Ladekapazität und hohe Nutzlast. Darüber hinaus machen die optimierten Packagemaße den neuen Crafter deutlich agiler im Stadtverkehr, was zusätzlich durch hilfreiche Assistenzsysteme wie den sensorgesteuerten Flankenschutz, den Parklenk-Assistenten, den Ausparkassistenten („Rear Traffic Alert“), einen Anhänger-Rangier-Assistenten („Trailer Assist“) und zahlreiche weitere Assistenzsysteme unterstützt wird.

Der neue Crafter erzielt mit Frontantrieb ein Ladevolumen bis zu 18,4 ccm und eine maximale Laderaumhöhe von 2.196 mm bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,0 – 4,0 t. Dabei bietet er eine Durchladebreite zwischen den Radkästen von 1.380 mm und eine  maximale Laderaumlänge von 4.855 mm – und somit die besten Packagemaße seiner Fahrzeugklasse.

Beim heckangetriebenen Crafter reicht das zulässige Gesamtgewicht von 3,5 t bis hin zu 5,5 t. Die Durchladebreite konnte bei den schweren Fahrzeugen mit Zwillingsbereifung gegenüber dem Vorgänger auf über einen Meter erhöht werden und erlaubt somit das Beladen mit weiteren Standard-Ladungsträgern.

Konkret bedeutet dies beispielsweise, dass der neue Crafter über alle Derivate hinweg jeweils die größtmögliche Kapazität seiner Klasse für die Zuladung von Euro-Paletten und Roll-Containern bietet. In der längsten Variante des neuen Crafter finden beispielsweise bis zu neun Roll-Container Platz. In der mittleren Längenvariante mit Single-Bereifung können sechs Euro-Paletten (à 1,20 m x 0,80 m) oder alternativ vier Euro-3-Paletten (à 1,00 m x 1,20 m) geladen werden, was für diese Länge derzeit die größte Anzahl verstaubarer Euro-Paletten in seiner Klasse darstellt.

Der Fahrerarbeitsplatz: Optimaler Nutzen mit Komfort

Der Arbeitsplatz für den Fahrer eines großen Transporters muss aufgrund der speziellen Intensität und Dauer der Nutzung ausgesprochen robust, pflegeleicht und ergonomisch ausgelegt sein. Um diese speziellen Anforderungen erfüllen zu können, folgt die Gestaltung des Cockpit-Interieurs formschön einem schlüssigen und praxisorientierten Ablage- und Nutzenkonzept: Es sind praktische Verstaumöglichkeiten für Handy, Paketscanner, Laptop und Tablet, Wasserflaschen und auch Kaffeebecher für Fahrer und Beifahrer vorhanden. Auch an Ablagefächer für Zollstock, Taschenlampe, Sonnenbrille, Bürohefter, Arbeitshandschuhe und vieles mehr wurde gedacht. Mithilfe dieses durchdachten und ausgereiften Ablagekonzepts können somit alle wichtigen Utensilien des Arbeitsalltags rutschfest, sicher und geordnet verstaut werden.

Darüber hinaus sorgt Volkswagen Nutzfahrzeuge dafür, dass Komfort in das Segment der großen Transporter einzieht. Was in der PKW-Klasse für Dienstwagen und Taxen längst selbstverständlich ist, darf in der großen Transporterklasse nicht länger fehlen: Die Fahrer von Kurierdiensten, Handwerkerkolonnen, Rettungswagen oder auch Wohnmobilen verbringen oft
mehrere Stunden täglich auf dem Fahrersitz ihres Transporters. Der neue Crafter bietet als erster Transporter im C-/D-Segment optionale Sitze mit dem Gütesiegel der „Aktion gesunder Rücken“ („AGR-Gütesiegel“). Neben dem Fahrersitz in der Basis-Variante mit 4-Wege Lehnenneigungs- und Längsverstellung ist der ergonomische Fahrersitz in drei weiteren Komfortstufen
erhältlich:

Die ergoComfort-Ausführung umfasst vierzehn Wege-Einstellungsmöglichkeiten inklusive einem Schwingsitz mit Gewichtseinstellung sowie einer elektrischen 4-Wege-Lordosen-Stütze. Darüber hinaus ist der Fahrersitz mit AGR-Gütesiegel auch in der Variante ergoActive erhältlich: Der ergoActive-Schwingsitz umfasst die gleichen Funktionen wie der ergoComfort-Sitz und bietet zusätzlich eine elektrische Massagefunktion bei der 4-Wege-Lordosenstütze. Perfektioniert wird der Komfort des Fahrersitzes ferner durch bis zu zwei stufenlos verstellbare Armlehnen, die in Kombination mit der Lordosenstütze und der optionalen Massagefunktion für eine rückengerechte, angenehme und verspannungsvermeidende Sitzposition sorgen.

Weiteren Komfort bieten diverse teils optionale Features wie z.B. serienmäßige elektrische Fensterheber, straffe Seitenwangen für einen erhöhten Sitzkomfort, eine Sitzflächenneigungs- und Sitzflächen–Längenverstellmöglichkeit, zwei Armauflagen am Sitz, eine ergonomische Position verschaffende Fußaufstandsfläche für den Mittelsitzenden bei der Beifahrerdoppelsitzbank, eine spiegelungsfreie Trennwandscheibe und ein in der Frontschürze integrierter Auftritt zur Frontscheibenreinigung.

Das Trendline-Ausstattungspaket umfasst diverse optische Elemente im Interieur wie im Exterieur, beispielsweise einen verchromten Kühlergrill, einen exklusiven Sitzbezug sowie Chromeinfassungen an diversen Schaltern und Elementen. Des weiteren sind in der Trendline-Ausstattung der Komfortfahrersitz, Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht, zwei zusätzliche 12-Volt-Steckdosen im Fahrerhaus, eine praktische Dachgalerie mit DIN-Schächten und Leseleuchten, die Trittstufenbeleuchtung und das abschließbare Handschuhfach serienmäßig mit an Bord.

Außerordentlich sinnvoll und praktisch: Die in den Fahrersitz integrierte optionale 230-Volt-Steckdose stellt mit 300 Watt eine sehr hohe Leistung zur Verfügung, was nicht nur die schnelle Ladung von Mobiltelefonen, sondern auch den Anschluss von Akkuladegeräten für Werkzeuge ermöglicht. Grundsätzlich stehen dem Fahrer im Cockpit des neuen Crafter zwei 12-Volt-
Steckdosen (bzw. in der Trendline-Ausstattung sogar drei) zur Verfügung.

Das Klimatisierung skonzept des neuen Crafter bietet für jedenAnwendungszweck eine kundenger echte Variante: Die Heizungs- und Frischluftzufuhr kann wahlweise für eine einheitliche Zone,
für zwei Zonen (vorne rechts und links), für zwei Zonen (vorne und hinten) oder für drei Zonen (vorne links, vorne rechts, hinten) halb- oder vollautomatisch geregelt werden. Dazu stehen dem Kunden die aus dem VW-Konzern bekannten Systeme „Climatic“ und „Climatronic“ optional zur Verfügung. Diese können bei Bedarf durch ein zweites Klimagerät ergänzt werden, welches aerodynamisch ideal im Fahrzeuginneren statt auf dem Fahrzeugdach untergebracht ist.

Die kraftstoffbetriebene  Luftstandheizung ermöglicht mit einer Heizleistung bis zu 3,5 kW ein schnelles Aufheizen des Fahrgast- und Laderaumes. Die Bedienung erfolgt einfach und komfortabel über ein Zusatzbedienteil oder eine Fernbedienung. Die Luftverteilung dieses vollvernetzten Heizgerätes ist über eine fahrzeugmittige Ausströmung und einen zweiten Temperatursensor im Innenraum stufenlos regelbar für vorne oder hinten oder beides.

Ein zweiter Wärmetauscher ist optional in den Wasserkreislauf des Fahrzeug-Heizsystems integriert und beinhaltet ein zusätzliches Gebläse sowie einen Ausströmer im Lade- oder  Fahrgastraum. Besondere Innovation hierbei: Die Luftführung ist erstmals in den Boden integriert, was diverse
Vorteile bietet: Sie liegt geschützt im Innenraum, es sind nur kurze Zuleitungen nötig, die Temperaturregelung erfolgt luftseitig und der Hinterwagen bleibt technikfrei, was z.B. für Aufbauherstellerlösungen, Rettungswagen, Kühlfahrzeuge und Camper vorteilhaft ist. Darüber hinaus ist über den im Boden integrierten  Ausströmer eine gleichmäßige Luftverteilung aus der
Fahrzeugmitte sichergestellt. Diese Lösung bringt gegenüber dem Vorgängermodell eine Gewichtseinsparung von 2,46 kg.

Das Schließkonzept des neuen Crafter mit serienmäßiger Zentralverriegelung und Funkfernbedienung stellt die Möglichkeit einer Kabinenschließung über die Funkfernbedienung bereit, so dass z.B. beim Arbeiten auf der Baustelle persönliche Wertsachen sicher in der Fahrerkabine verwahrt werden können. Über einen Taster in der Instrumententafel gibt es entsprechend komplementär hierzu das entsprechende Pendant der Laderaumschließung, womit bei häufigem Ein- und Aussteigen des Fahrers die sichere Verwahrung des Ladegutes gewährleistet ist.

Die Beladung des neuen Crafter ist aufgrund der 1.311 mm weiten Öffnung der Schiebetür, einer minimalen Ladekantenhöhe von 570 mm bei den frontgetriebenen Versionen und mithilfe einer
optionalen 270°-Öffnung der Hecktüren vereinfacht und nutzenoptimiert möglich. Zusätzlich können heckseitige Trittstufen über die halbe oder die volle Fahrzeugbreite für alle Antriebsvarianten geordert werden.

Zur Ladegutsicherung bietet der neue Crafter eine raffinierte und durchdachte Lösung: Im Laderaum kann das Ladegut im wahrsten Sinn des Wortes „von allen Seiten“ gesichert werden. Zu diesem Zweck können ab Werk Verzurrschienen in Form von patentierten Airlineprofilen an den Seitenwänden, an der Trennwand, im Dach und im Boden integriert geordert werden. Das Airlineprofil-System bietet den entscheidenden Vorteil eines einheitlichen Konzepts zur Ladegutsicherung, so dass durchgehend ein bewährtes und standardisiertes System von Spanngurten verwendet werden kann und kein Zukauf einer Spezialausstattung erforderlich ist.

Ferner bieten Innenraumdachträger beispielsweise für Installationsbetriebe dieMöglichkeit, lange Gegenstände wie Rohre oder Leitern bis zu einer maximalen Beladung von insgesamt 50 kg einzuschieben.

Der Universal-Ladeboden ist mit Schrankaufnahmen für die gängigsten Anbieter sowie Längs- oder Querschienen mit Airlineprofilen ausgestattet. Weiterer bedeutender Vorteil: Die Übernahme bestehender Schranksysteme aus Leasingautos oder den Vorgängermodellen ist für alle gängigen Anbieter von Einbauten möglich wie z.B. Sortimo, Bott, Würth, Aluca und diverse weitere. Der Universal-Ladeboden besteht aus einem 5-lagigen Buchen-Hartholz-Furnieraufbau, dessen Oberfläche mit einer hochverschleißfesten Kunstharzfilmbeschichtung versiegelt ist. Aufgrund ihrer
Siebstruktur ist diese anthrazitfarbene Oberflächenbeschichtung rutschhemmend und UV-beständig. Dieser  Gesamtmaterialaufbau bietet somit eine überragende Abrieb- und Verschleißfestigkeit aufgrund einer signifikant höheren Holzhärte im Vergleich zu anderen Transporterböden herkömmlicher Ausführung. Diese spezielle Festigkeit bietet die Möglichkeit, sehr hohe Punkt- und Flächenlasten aufzunehmen, wie es beispielsweise für eine Zertifizierung nach neuer Norm EN27956 Voraussetzung ist. Dieses Konzept ermöglicht entsprechend die Implementierung der Verzurrschienen in den Universal-Ladeboden, ohne dass eine direkte Anbindung der Schienen an die Fahrzeugkarosserie erforderlich ist.

Darüber hinaus zeichnet sich der Universal-Ladeboden im neuen Crafter durch höchste Umweltverträglichkeit aus, da ausschließlich europäisches Buchenholz aus nachhaltigem Anbau verwendet  wird und mithilfe der Verwendung emissionsarmer Leimsysteme niedrigste Emissionen erzielt werden.

Größte Vielfalt bei Aggregaten und Derivaten

Für den neuen Crafter gibt es ein überragend breit gefächertes Derivateangebot auch bei hohen Tonnagen. So wird es den neuen Crafter in den geschlossenen Varianten als Kastenwagen oder
Kombi in verschiedenen Längen und Höhen geben. Dazu kommen die offenen Varianten als Einzel- oder Doppelkabine mitverschiedenen Längen und mit oder ohne diverse Aufbaulösungen,
wie z.B. als Pritschenwagen, mit Koffer oder auch Kippvorrichtung. Abhängig von derAntriebsart und Tonnage sind die Fahrzeuge dabei mit Einzel- oder Zwillingsbereifung auf der Hinterachse ausgestattet.

Die Motorisierung des neuen Crafter ist dabei in Abhängigkeit des breiten Angebotsspektrums mit Front-, Heck- oder auch Allradantrieb 4MOTION wählbar. Zusätzlich hat der Kunde bei allen Antriebsarten die Wahl zwischen Schalt- und Automatikgetriebe. Mehr Vielfalt gab es in diesem Segment noch nie.

Aber damit nicht genug: Auch stehen je nach Modell  bis zu drei Fahrzeuglängen zur Auswahl. Der Kastenwagen wird als „Mittellanger Radstand mit einer Länge von 5986 mm angeboten, als „Langer Radstand“ mit einer Länge von 6836 mm oder als „Langer Radstand plus Überhang“ mit 7391 mm. Für den Kombi stehen die Varianten „Mittellang“ und „Lang“ mit gleichen Längenmaßen zur Verfügung . Für die Einzelkabine mit Pritschenaufbau gibt es eine Fahrzeuglänge von wahlweise 6204 mm („Mittellang“), 7004 mm („Lang“)oder 7404 mm („Lang plus Überhang“). Die Fahrzeuglänge für die Doppelkabiner mit Pritschenaufbau beträgt alternativ 6204 mm („Mittellang“) oder 7004 mm („Lang“).

Hinzu kommen noch bis zu drei unterschiedliche Fahrzeughöhen bei den geschlossenen Aufbauten, so dass der Kunde in Abhängigkeit des gewählten Modells seinen neuen Crafter ganz individuell den konkreten Anforderungen entsprechend konfigurieren kann. Für jeden Kunden gibt es somit die für ihn passende Kombination von Derivat, Fahrzeuglänge- und Höhe, Antriebsart, Aggregat und Getriebe.

Motoren

Der neue Crafter erzielt mit seinen auf Basis des Modularen Dieselbaukastens („MDB“) neu entwickelten EU6-Motoren in Kombination mit einem grundlegend neuen Exterieur-Design einen vorbildlich geringen Verbrauch und niedrige Emissionswerte. Dieser Motor ist speziell im Hinblick auf die „harten Anforderungen eines Nutzfahrzeugs ausgelegt worden, so dass Langlebigkeit und Robustheit oberste Priorität bei der Entwicklung hatten. Besonders zuverlässige Motoren, die sowohl für Kurzstreckenbetrieb als auch für Langstreckenverkehr ausgelegt sind, führen zur Vermeidung von Ausfallzeiten. Darüber hinaus punktet der neue Crafter aufgrund geringer Verschleiß-,Wartungs- und Reparaturkosten auch langfristig im Hinblick auf den Kostenfaktor, die sogenannten „Total Costs of Ownership (TCO)“.

Der für den neuen Crafter weiterentwickelte 2.0l TDI-Motor „EA 288 Nutz“ ist für die EU6-Märkte mit Frontantrieb in drei verschiedenen Leistungsstufen verfügbar: Dem Kunden stehen       wahlweise 75 kW (102 PS) sowie 103 kW (140 PS) – oder als BiTurbo-TDI 130 kW (177 PS) zur Verfügung. Der 75 kW-Motor erzielt eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 143 km/h je nach gewähltem Derivat, der 103 kW starke Motor erreicht in Abhängigkeit des gewählten Derivats eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 162 km/h, und der 130 kW- Motor leistet eine derivateabhängige Höchstgeschwindigkeit von maximal 165 km/h (abgeregelt).

Der 1.968 ccm große TDI-Motor ist quer eingebaut und um acht Grad nach vorne geneigt, so dass eine größere Einbauhöhe verfügbar ist und eine geringere Techniklänge in Anspruch genommen wird – Platz, der für Fahrer und Ladung zur Verfügung steht.

Ab Mitte 2017 wird das Angebot durch den Allradantrieb 4MOTION mit quer eingebautem Motor und den Heckantrieb mit längs eingebautem Motor ergänzt.

Über die gesamte Baureihe sparen die neuen Motoren rund einen Liter Kraftstoff pro 100 km gegenüber der Vorgängergeneration. Beispielsweise beträgt der vorläufig gemessene Verbrauch des neuen Crafter Kastenwagen mit Hochdach („L3H3“) und 103 kW-Motorisierung ausserorts 6,9 l/100 km, selbiges Derivat mit 130 kW-Motorisierung 6,8 l/100 km.

Einspritzung und Brennverfahren der neuen Motoren orientieren sich an den entsprechenden Anforderungen der EU6-Emissionsgrenzwerte. Neben einem Common-Rail-System mit 2000 bar Einspritzdruck kommen hier eine neu konzipierte Hochdruck-Abgasrückführung sowie ein wassergekühlter Ladeluftkühler zum Einsatz. Ferner sorgt ein Schaltsaugrohr für den notwendigen Strömungsdrall in den Teillastphasen. Die Abgasnachbehandlung wird in allen Karosserie- und Triebstrangvarianten durch einen Oxidationskatalysator mit nachgeschalteter Kombination aus Dieselpartikelfilter und SCR-Katalysator dargestellt.

Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm EU6 und verfügen serienmäßig über ein Start-Stopp-System. In Summe konnte so der Verbrauch durchschnittlich um 15% Prozent reduziert werden.

Bei der Entwicklung dieser neuen Dieselmotoren-Generation wurde besonderer Wert auf einen zugkraftorientierten Drehmomentverlauf und ein verbessertes Transientverhalten des Abgasturboladers gelegt, so dass neben der Verbrauchs- und Emissionsminderung zusätzlich die für den Nutzfahrzeugbereich relevanten Fahrleistungsverbesserungen erzielt werden konnten. Dem entsprechend werden die maximalen Drehmomente der neuen EA 288 Nutz-Motoren besonders früh bereitgestellt. Mithilfe einer fülligen Drehmomentverlaufskurve sowie dem überlegenen Anfahrverhalten im gesamten Drehzahlbereich punktet der neue Crafter mit einer entsprechend herausragenden Fahrdynamik in seiner Fahrzeugklasse und ist damit für alle Transportaufgaben gewappnet.

Das Konzept der Abgasnachbehandlung besteht aus einem verbesserten Oxidationskatalysator  und einem Partikelfilter mit spezieller Beschichtung zur Reduzierung der Stickoxide. Dazu wird vor dem Partikelfilter AdBlue eindosiert. Ein im Gehäuse des Partikelfilters integrierter Sperrkatalysator vermeidet NH3-Schlupf. Zusammen mit den motorischen Maßnahmen konnte somit eine deutliche Reduzierung insbesondere der NOx-Emissionen über den gesamten Betriebsbereich des Motors erreicht werden.

Modularer Nebenaggregatetrieb

Weitere entscheidende Innovation der neu entwickelten „EA 288 Nutz“-Motoren: Der neue Crafter wird als erstes Fahrzeug seiner Klasse mit optionalen modularen Nebenaggregaten angeboten. Hierfür stehen Generatorleistungen bis zu 250 Ampere zur Verfügung. Für noch höhere Strombedarfe kann ein Zusatzgenerator bestellt werden, so dass 2x 180 Ampere
bereitstehen. Alternativ besteht ebenfalls ab Werk die Möglichkeit, einen zweiten Kompressor für Kälte- oder Frischdienstanwendungen verbauen zu lassen – so wird eine einfache, robuste und vom Hersteller abgesicherte Möglichkeit z.B. für Umbauten zu Lebensmitteltransportern angeboten.

Antriebsvielfalt Front/Quer

Der quer eingebaute Motor nimmt aufgrund einer um 8 Grad nach vorn geneigten Einbaulage weniger Raumlänge in Anspruch, die entsprechend der Raumkapazität der Fahrerkabine und des Laderaums zugeschlagen werden konnte. Besonderer Vorteil des Frontantriebs ist die um 100 mm niedrigere Einstiegs- und Beladungshöhe, die sich somit auf ca. 570 mm beläuft. Mithilfe
dieser Kombination konnten folglich ein niedrigerer Ladeboden und entsprechend maximales Ladevolumen erzielt werden, was insbesondere für Branchen wie Kurierdienste und Logistik oder auch Handwerk einen großen Vorteil bedeutet. Hinzu kommen Nutzlast- und Verbrauchsvorteile durch die nicht benötigten Komponenten wie z.B. die Kardanwelle.

Heck/Längs

Ab Mitte 2017 wird der neue Crafter auch mit Heckantrieb verfügbar sein. Der längs eingebaute Motor überträgt seine Kraft über eine Kardanwelle an die angetriebene Hinterachse – entweder mit Einzel- oder Zwillingsbereifung.

Der Antrieb der hinteren Achse ermöglicht neben verbesserter Traktion bei hohen Lasten auch eine Anhängelast bis 3,5t. Dazu kommt ein deutlich gesteigertes maximales zulässiges Gesamtgewicht bis zu 5,5 t. Diese Eigenschaften kommen besonders Kunden mit hohen Lastanforderungen wie z. B. mobilen Werkstätten, Spezialanwendungen wie Abschleppern und Hubsteiger
oder  auch Baufahrzeugen zugute.

Allradantrieb 4MOTION

Das 4MOTION Allradsystem im neuen Crafter bietet zuverlässige Traktion auf praktisch allen Untergründen, eine hohe aktive Sicherheit und stets besten Geradeauslauf. Dabei kommt im neuen Crafter die auch im Transporter und Caddy bewährte Technik der Haldex-Kupplung zum Einsatz, die eine variable Verteilung der Antriebskraft zwischen der Vorder- und Hinterachse ermöglicht. Die Haldex-Kupplung ist achsfest an einer eigens entwickelten Hinterachse montiert. Die Bereitstellung ausreichender Federwege wurde hierfür bereits im Rahmen der Entwicklung und Konstruktion berücksichtigt. Der neue Crafter bietet somit einen Allrad-Antrieb auch für das Fahrzeugsegment mit schwererer Tonnage: Mithilfe des Allradantriebes kommt der neue Crafter bis 4,0 t auch auf matschigen Baustellen, im Forstgebiet und an Steigungen zuverlässig und kraftvoll voran.

Getriebe

Für die quer eingebauten Motorversionen mit Frontantrieb in der Motorisierung mit 103 kW und 130 kW steht entweder ein manuelles 6-Gang-Schaltgetriebe oder ein 8-Gang-Wandler-Automatikgetriebe zur Auswahl. Darüber hinaus werden die genannten Motorisierungen dann zukünftig auch mit Allradantrieb 4MOTION verfügbar sein, in der 130 kW-Version zusätzlich auch in Kombination mit dem 8-Gang-Automatikgetriebe.

8-Gang-Wandler-Automatikgetriebe

Das neu entwickelte 8-Gang-Automatikgetriebe „AQ450“ kommt beim neuen Crafter erstmalig im Nutzfahrzeugsegment in Kombination mit einem Front-Quer-Antrieb zum Einsatz. Es ist sowohl für den Frontantrieb als auch für die zu einem späteren Zeitpunkt verfügbare Allradversion erhältlich.

Entsprechend der Nutzfahrzeuganforderungen wurde eine robuste Auslegung definiert sowie eine auf niedrigen Verbrauch und optimierte Fahrleistungen abgestimmte Übersetzung gewählt. Dies wurde mithilfe diverser Maßnahmen erreicht: Beispielsweise verfügt das neue 8-Gang-Wandler-Automatikgetriebe AQ450 über ein Differenzial mit vier Kegelrädern und großem Kugelmaß. Des Weiteren wurde ein spezieller, auf die Nutzfahrzeugbelastung ausgelegter Drehmomentwandler verbaut, diverse Wellenlager verstärkt, und die Planeten sind doppelt gelagert. Darüber hinaus wurde das Gehäuse für den robusten Einsatz im gewerblichen Bereich optimiert, der Freilauf verstärkt und eine vergrößerte Parksperre integriert.

Die Crafter-Varianten mit Heckantrieb und längs eingebauten Motorvarianten werden zukünftig ebenfalls mit manuellem 6-Gang-Getriebe oder alternativ mit einem – unterschiedlich konzipierten – 8-Gang-Wandler-Automatikgetriebe „AL550“ angeboten.

Fahrwerk

Auch das Fahrwerk des neuen Crafter wurde im Vergleich zum Vorgängermodell grundlegend neu entwickelt und überzeugt durch eine detaillierte und nutzungsspezifische Abstimmung, wie sie in dieser Fahrzeugklasse sowohl qualitativ als auch quantitativ bisher einzigartig ist. Entsprechend dem Grundgedanken des Fahrzeugkonzepts, dem agilen und beliebten Transporter der sechsten Baureihe einen großen Bruder zur Seite zu stellen, waren insbesondere auch bei der Fahrwerkentwicklung eine nutzungsspezifische Vielfalt für die große Anzahl der angebotenen Derivate und diversen Aufbauten sowie ein sicheres und komfortables Fahrverhalten die klar definierten Ziele. Bei der Auslegung und Abstimmung des Fahrwerks wurde besonderer Wert auf Handlichkeit im Stadtverkehr, ein Höchstmaß an Fahrsicherheit und den ermüdungsfreien Betrieb auch auf langen Fahrten gelegt.

Mithilfe dieses breit gefächerten Fahrwerks-Spektrums kann für eine große Bandbreite individueller Kundenanforderungen ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit in allen Beladungszuständen sichergestellt werden.

Der neue Crafter verfügt über eine komfortable McPherson-Vorderachse, bei deren Abstimmung im Rahmen der Entwicklung besonderer Wert auf Fahrdynamik, hohe Lenkpräzision, Komfort und Sicherheit in allen Beladungszuständen gelegt wurde. Mithilfe des dem McPherson-System immanenten Prinzips, dass der Stoßdämpfer einen Teil der Führungsaufgabe mit übernimmt, konnte in Kombination mit einer feinjustierten Fahrwerksabstimmung ein dem kleineren Transporter ähnliches Fahrverhalten erzielt werden.

Für die Hinterachse des neuen Crafter wurden angesichts der Derivatevielfalt insgesamt fünf verschiedene Varianten einer Starrachse entwickelt, die über eine – derivatabhängig gegebenenfalls progressive – Parabel-Feder verfügen. Die Besonderheit hier: Durch die Anlenkung der Blattfedern wird eine Spuränderung an der Hinterachse erzielt, wodurch die Stabilität ausgeprägter ist und ein sicheres Fahrverhalten erzielt wird. Eine dieser Hinterachsen wurde beispielsweise speziell für das Großraumkonzept entwickelt, so dass die Einstiegs- bzw. Ladekantenhöhe um 100 mm reduziert werden konnte, was nicht nur das außerordentlich große Ladevolumen von 18,4 ccm bereitstellt, sondern z.B. auch für einen Kurierdienstfahrer eine tatsächlich erhebliche Einstiegs- und Wege-Ersparnis bedeutet.

Der neue Crafter ist mit Stabilisatoren an beiden Achsen ausgerüstet, wodurch die Wankwinkel entsprechend reduziert werden konnten. Die auf diese Weise erhöhte Stabilitätsrate optimiert somit die je nach Aufbauderivat und Antriebskonzept individuell gewünschte Fahrdynamik.

Elektromechanische Lenkung

Wichtigste Innovation im Bereich des Fahrwerks stellt die beim neuen Crafter erstmalig in dieser Fahrzeugklasse zum Einsatz kommende elektromechanische Lenkung dar. Die elektromechanische Lenkung ist eine geschwindigkeitsabhängig geregelte elektrische Hilfskraftlenkung, die nur dann arbeitet, wenn sie vom Fahrer benötigt wird. Der Vorteil gegenüber dem Vorgängermodell mit hydraulischer Servolenkung besteht im reduzierten Kraftstoffverbrauch, entsprechend reduziertem CO2-Ausstoß und neuen Komfort- und Sicherheitsfunktionen: Assistenzfunktionen wie die Müdigkeitsekennung, der aktive Spurhalteassistent „Lane Assist“, der Park-Lenk-Assistent „Park Assist“ oder der Anhänger-Rangier-Assistent „Trailer Assist“ werden mit ihrer Hilfe realisiert.

Für ein sehr gutes Lenkgefühl sorgt auch die individuelle Anpassung der Lenkkraftunterstützung an die jeweilige Motorisierung, Ausstattung und Tonnage. Die elektromechanische Lenkung im neuen Crafter führt somit zu einer deutlichen Steigerung der Agilität und ermöglicht ein leichteres Fahrzeughandling. Diese Verbesserung der Lenkpräzision und Feinfühligkeit hat darüber hinaus den Vorteil einer CO2-Reduzierung aufgrund des adaptiven Energieverbrauchs, so dass in der Folge auch die Verbrauchskosten für den Nutzer entsprechend reduziert werden.

Darüber hinaus führen die optimierten Außenmaße und die elektromechanische Lenkung in Kombination mit dem neu entwickelten und detailliert abgestimmten Fahrwerk zu einem deutlich verbesserten Handlingverhalten, wie man es von dem kleineren Bruder aus der Transporter-Baureihe kennt.

Achslasten

Die nicht nur für Um- und Aufbaulösungen relevanten Vorder- und Hinterachslasten konnten mit dem neuen Crafter teilweise deutlich gesteigert werden. Für den neuen Crafter mit Frontantrieb und einer Tonnage bis 3,5 t beträgt die maximale Vorderachslast 1.800 kg, die maximale Hinterachslast 2.100 kg. In der selben Gewichtsklasse mit Heckantrieb und Singlebereifung bleibt die Vorderachslast gleich, die maximale Hinterachslast darf aber bis zu 2.250 kg betragen. In der Tonnage bis 4,0 t für den neuen Crafter mit Frontantrieb steht vorn eine maximale Achslast von 2.100 kg zur Verfügung, für hinten darf es ein bisschen mehr sein: Die maximale Hinterachslast beträgt 2.380 kg.

Bremse

Bis zu einem zulässigen Gesamtgewicht von 4000 kg verfügt der neue Crafter mit Frontantrieb und quer eingebautem Motor über eine robuste, besonders zuverlässige und wartungsfreundliche 16“-Doppelkolben-Faustsattelbremse mit Leistungsreserven für den Fall thermischer Beanspruchung der Bremsanlage (2x 48 mm, innenbelüftete Bremsscheibe 303 x 28 mm) an der Vorderachse. Als Hinterradbremse wird eine moderne 16“-Einkolben-Kombisattelbremse (1x 48 mm, Bremsscheibe 300 x 22 mm, ebenfalls innenbelüftet) mit Betriebs- und Feststellbremsfunktion eingesetzt. Die Kombisattelbremse bietet u.a. den entscheidenden Vorteil eines leichteren Zugangs zu den Bremsbelägen, was entsprechend die Wartung erleichtert und folglich die Wartungskosten reduziert. Diese moderne Lösung der Kombisattelbremse optimiert somit das bisher imVorgängermodell verwendete Bremssystem, bei dem eine Faustsattelbremse als Betriebsbremse und zusätzlich eine Duo-Servo-Trommelbremse als Feststellbremse verbaut wurde.

Darüber hinaus steht ein Tandem-Bremskraftverstärker mit elektronischer Bremssignalsensierung im Tandem-Hauptbremszylinder bereit, der über großzügige Leistungsreserven für alle Fahrsituationen verfügt. Weitere durchdachte Optimierungen bieten auch die Bedienelemente der Bremsensysteme im neuen Crafter: Der Handbremshebel des mechanischen Feststellbremssystems wurde bedienerfreundlich und vollverkleidet am Fahrersitz positioniert. Des weiteren wurde auch das Pedalwerkbetätigungskraftoptimiert gestaltet und mit verschleißfreier elektronischer Sensierung der relevanten Bedienungspositionen ausgestattet.

Funktionalität Zweitbatterie-Management

Zur Absicherung des Energiemanagements verfügt der neue Crafter optional über eine Zweitbatterie in wahlweise vier Varianten: Kapazität 95 Ah (nass) optional mit Zweitbatterieüberwachung oder 92 Ah (AGM) zyklenfest ebenfalls wahlweise mit Zweitbatterieüberwachung. Die Zweitbatterie bietet eine Notstart-Funktion bei niedrigem Ladezustand der  Starterbatterie. Zwecks
Überwachung der Starter- und der Zweitbatterie werden je nach Ladezustand Warn- und Abschaltstufen ausgegeben – eine Tiefenentladung der Batterien wird somit weitestgehend ausgeschlossen. Die Ausgabe des Batterieladezustandeund der Batteriespannung erfolgt über das kundenspezifische Funktionssteuergerät. Zwischen den Batterien herrscht Rekuperationsverbot
und die Motor-Start/Stopp-Funktion wird automatisch verhindert. Darüber hinaus bietet das Zweitbatterie-Management im neuen Crafter eine intelligente Verteilung der Fremdladung auf  Starter- und Zweitbatterie im Falle des Anschlusses eines Ladegerätes oder einer externen 230V-Stromversorgung.

Kundenspezifisches Funktionssteuergerät

Um den vielfältigen Anforderungen von Auf- und Umbauherstellern gerecht zu werden, die Fahrzeuginformationen in besonderem Maße benötigen und beeinflussen möchten, kommt im neuen Crafter ein spezielles Steuergerät – das „Kundenspezifische Funktionssteuergerät“, zum Einsatz. Die Vielzahl der Funktionsumfänge dieses Steuergeräte kann an dieser Stelle nur exemplarisch
angedeutet werden: Sie reicht von einer Dachzeichen-Beleuchtung für Ambulanzen über eine Generatorladekontrolle, eine Tiefenentladestatus-Anzeige, eine Arbeitsdrehzahlregelung bis hin zu Geschwindigkeitsbegrenzung oder einer Deaktivierung der Motor-Start-Stopp-Automatik und vielem mehr.

Die neue Version des Kundenfunktionssteuergerätes offeriert im Vergleich zum Vorgängermodell mehr digitale Eingänge, doppelt so viele analoge Eingänge sowie neuerdings 24 Ausgänge. Zusätzlich zu der bereits bekannten Basis freier Programmierbarkeit und frei konfigurierbarer Ein- und Ausgänge sowie dem Angebot fester  Funktionspakete (z.B. Arbeitsdrehzahlregelung) offeriert die neue Basisvariante darüber hinaus eine Überwachung der Zweitbatterie.

Optional kann die Variante MAX gewählt werden, die die genannten Funktionen um die Anzeige von Fahrzeuginformationen und die Steuerung der ABH-Funktionen über „Smart Device“
via WLAN, Bluetooth oder USB eine Bedienung von Sonderfunktionen der Aufbauhersteller über das nutzereigene Smartphone, Tablet oder Notebook ermöglicht – eine Neuheit in diesem Segment.

Getriebeseitiger Nebenabtrieb PTO („Power Take Off“)

Für die Nutzung als Arbeitsgerät und gewerbliche Innenausbauten kann zukünftig in Abhängigkeit des gewählten Fahrzeugderivats das hilfreiche Modul eines getriebeseitigen Nebenabtriebs (sogenannter „Power Take Off“) hinzugewählt werden: Kipper, Hubsteiger, Werkstattfahrzeuge, Winterdienstfahrzeuge oder z.B. Abfallsammelfahrzeuge können am Power Take Off bis zu ca. 40 kW (180 Nm bei ca. 2300 U/min) abnehmen. Die Funktionalität wird hierbei über das programmierbare Kundenfunktionsteuergerät der Aufbauhersteller per Arbeitsdrehzahlregelung und einem Motor mit Fern-Start/Stopp-Funktion dargestellt.

Komfort- und Fahrassistenzsysteme im neuen Crafter

Der neue Crafter setzt gänzlich neue Maßstäbe in puncto Fahrassistenz- und Komfortsysteme im Segment der großen Transporter: Ziel hierbei ist es, den Insassenschutz und das Unfallvermeidungspotenzial durch aktive und passive Sicherheitskonzepte in allen Beladungszuständen zu optimieren.

Dank der in seiner Klasse erstmalig zum Einsatz kommenden elektromechanischen Lenkung bietet der neue Crafter eine herausragend große Vielzahl aktiver  Fahrerassistenzsysteme
wie beispielsweise einen aktiven Spurhalteassisten („Lane Assist“), einen Park-Lenk-Assistenten („Park Assist“) oder einen Anhänger-Rangier-Assistenten („Trailer Assist“).  Sie bietet ferner
bereits jetzt die technische Basis für zukünftige Systeme bis hin zum autonomen Fahren. Hinzu kommen weitere teils optionale Assistenzsysteme wie  die automatische Distanzregelung „ACC“, das Notbremssystem „Front Assist“, die serienmäßige Multikollisionsbremse, der Seitenwindassistent  und vieles mehr. Auch hinsichtlich passiver Sicherheitssysteme steht neben Front-, Seiten- und Kopfairbags für Fahrer und Beifahrer ein umfangreiches Angebot von weiteren Warnsystemen zur Verfügung: Rückfahrkamera, Parkdistanzkontrolle und Ausparkassistent („Rear Traffic Alert“) und der eigens für den neuen Crafter entwickelte sensorbasierte Flankenschutz. LED-Scheinwerfer, Abbiegelicht und Fernlichtassistent sorgen für einen verbesserten Weit- und Durchblick. Auch die mobilen Online-Dienste des neuen Crafter sind exakt auf die Anforderungen der Kunden ausgelegt.

Dieses Plus an technischer Innovation sorgt somit beim Crafter als erstem und bisher einzigen Fahrzeug seiner Klasse für größtmögliche Sicherheit und herausragenden Fahrkomfort. Darüber hinaus bieten die neuen Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme die Möglichkeit, reparaturbedingte Ausfall- und Standzeiten deutlich zu reduzieren und tragen damit erheblich zur verbesserten Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs bei.

Eines dieser erstmalig beim Crafter in der Klasse der großen Transporter angebotenen Assistenzsysteme stellt die automatische Distanzregelung „ACC Follow to Stop“ dar. Bereits aus dem
Transporter und der PKW-Klasse bekannt, misst das ACC per Abstandssensor Entfernung und Geschwindigkeit vorausfahrender Fahrzeuge zur Regelung von Geschwindigkeit und Abstand zum
vorderen Fahrzeug. Der Fahrer stellt den gewünschten Folgeabstand und die Geschwindigkeit über entsprechende Tasten am Multifunktions-Lenkrad ein.

Mit dem Gaspedal kann der Fahrer die ACC-Regelung unterbrechen und stärker beschleunigen. Das Betätigen des Bremspedals führt wiederum zum sofortigen Deaktivieren der ACC-Funktion.

Als weitere Innovation bietet Volkswagen Nutzfahrzeuge für den Crafter als Vorreiter in dieser Fahrzeugklasse den  „aktiven Spurhalteassistenten“ („LaneAssist“) an: Eine Multifunktionskamera erfasst die eigene Fahrspur, so dass das Fahrzeug bei unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrspur mithilfe der elektromechanischen Lenkung automatisch und weich zurück in die Fahrbahn gelenkt wird. Damit können Unfälle durch unbeabsichtiges Verlassen der Fahrbahn vermieden oder gemildert werden. Der Fahrer hat natürlich jederzeitig die Möglichkeit, das System mit geringem Krafteinsatz zu überstimmen. Auch beim Ein- und Ausparken gibt es für den Fahrer komfortable Unterstützung: Der „Parklenk-Assistent“  unterstützt den Fahrer durch komplette Übernahme der Lenkbewegungen beim Parken.

Zusätzlich warnt der „Auspark-Assistent“ („Rear Traffic Alert“) vor rückwärtig querendem Verkehr beim Ausparken und Rangieren. Durch Sensoren im Heckstoßfänger kann das System sehr viel früher als der Fahrer den seitlichen Bereich hinter dem Fahrzeug überwachen. Bei einer kritischen Annäherung eines anderen Fahrzeuges wird der Fahrer durch ein  Tonsignal gewarnt. Sollte der
Fahrer nicht reagieren, kann das System bei einer bevorstehenden Kollision durch einen Bremseingriff mögliche Unfallfolgen mindern oder im optimalen Fall verhindern. Ferner vermeidet er das Unfallrisiko mittels einer automatischen Notbremsfunktion in kritischen Situationen.

Eine weitere äußerst hilfreiche Innovation für das Segment der großen Transporter stellt der von Volkswagen Nutzfahrzeuge neu entwickelte „sensorgesteuerte Flankenschutz“ dar. Ultraschallsensoren an Fahrzeug- Front, -Heck und –Seiten  überwachen die Fahrzeugumgebung im Stand und bei langsamer Fahrt, so dass insbesondere im Stadtverkehr Kollisionen aufgrund des toten Winkels oder schlechter Einsehbarkeit der Fahrzeugflanken vermieden werden können.

Hierauf aufbauend wird die Überwachung durch zwei Heck-Radarsensoren ergänzt, um den Fahrer auch bei einer Geschwindigkeit ab 10 km/h aufwärts z.B. beim Spurwechsel vor möglichen Kollisionen infolge des berühmten „toten Winkels“ rechts und links zu warnen. Diese Funktion nennt sich entsprechend  „Spurwechselassistent“.

22 Prozent aller Unfälle mit Personenschäden sind Kollisionen mit mehreren Hindernissen. Um das Risiko zu diesem Szenario zu minimieren, kommt im Crafter serienmäßig die Multikollisionsbremse zum Einsatz. Sie leitet nach einer Kollision automatisch eine Bremsung ein, wenn der Fahrer nicht mehr selbst eingreifen kann. Folgekollisionen können dadurch verhindert werden. Die Multikollisionsbremse wird aktiv, wenn zwei voneinander unabhängige Sensoren einen Unfall erkennen. In diesem Fall wird das Fahrzeug nach voreingestellter Verzögerung schubweise auf 10 km/h abgebremst. Der Fahrer kann die Kontrolle über das Fahrzeug jedoch jederzeit wieder übernehmen.

Der Anhänger-Rangierassistent ermöglicht eine einfache Steuerung des Rückwärtsfahrens mit Anhänger. Der Fahrer steuert über den Spiegelverstellschalter die Fahrtrichtung des Anhängers durch Vorgabe eines Sollknickwinkels. Nach Start der Funktion übernimmt diese komplett die Lenkung. Der Fahrer betätigt nur noch Gaspedal und Bremse. Bei Vorgabe eines Sollknickwinkels von 0 Grad steuert der Anhänger-Rangierassistent die Lenkung automatisch so an, dass der Anhänger stabil und kontrolliert rückwärts fährt. Das optional im neuen Crafter erhältliche Umfeldbeobachtungssystem  „FrontAssist“ erkennt mittels Radar kritische Abstände zum Vordermann und hilft, den Anhalteweg zu verkürzen. In Gefahrensituationen warnt das System den Fahrer optisch und akustisch sowie mit einem leichten Bremsruck. Dabei reagiert „Front Assist“ in zwei Stufen: In der ersten warnt das Assistenzsystem den Fahrer mit akustischen und optischen Signalen vor plötzlich stark verzögernden oder langsam vorausfahrenden Fahrzeugen und der damit verbundenen Kollisionsgefahr. Parallel dazu wird das Fahrzeug auf eine Notbremsung vorbereitet – durch Anlegen der Bremsbeläge und Sensibilisierung des Bremsassistenten. Sollte der Fahrer nicht auf die Warnung reagieren, wird er in der zweiten Stufe durch einen einmaligen kurzen Bremsruck auf einen drohenden Auffahrunfall hingewiesen und das Ansprechverhalten des Bremsassistenten weiter erhöht. Tritt der Fahrer dann auf die Bremse, steht sofort die volle Bremsleistung zur Verfügung. Ist die Bremsung nicht stark genug, erhöht „Front Assist“ den Bremsdruck auf das erforderliche Maß, damit das Fahrzeug vor dem Hindernis zum Stehen kommen kann.

Weiterer Bestandteil von „Front Assist“ und „ACC“ ist die City-Notbremsfunktion. Sie unterstützt bei niedrigen Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h. Übersieht der Fahrer  ein Hindernis, bremst das System automatisch ab und sorgt für eine Verringerung der Aufprallgeschwindigkeit. Im Idealfall wird der Auffahrunfall so gänzlich vermieden.

Besonders für Fahrzeuge dieses Segments sinnvoll und hilfreich, die naturgemäß eine große seitliche Windangriffsfläche bieten: Der für Kastenwagen und Kombi in Europa serienmäßige
Seitenwindassistent  unterstützt den Fahrer im Falle von starkem Seitenwind durch automatische Bremseingriffe beim Halten in der Spur.

Optional gibt es ferner die Fernlichtregulierung Light Assist. Diese sorgt durch ein kameragesteuertes Ein- und Ausschalten des Fernlichts für Komfort und Sicherheit im Straßenverkehr. Eine Kamera am Innenspiegel beobachtet den Verkehr. Ab 60 km/h und bei völliger Dunkelheit schaltet der Light Assist das Fernlicht selbständig ein. Das System erkennt vorausfahrende und
entgegenkommende Fahrzeuge und blendet automatisch ab, bevor diese geblendet werden. Mit dem automatischen Wechsel von Fern- und Abblendlicht ist die Straße bestens ausgeleuchtet.

In Verbindung mit einer Geschwindigkeitsregelanlage oder ACC ist der neue Crafter auch mit einer Müdigkeitserkennung ausgestattet, welche z.B. für den Langstreckenverkehr einen hohen Sicherheitsgewinn darstellt. Sie erkennt Abweichungen vom normalen Fahrverhalten und empfiehlt dem Fahrer eine Pause, wenn es anscheinend nötig ist. Dazu wertet das System ab einer
Geschwindigkeit von 60 km/h kontinuierlich das Fahrverhalten aus und zieht Rückschlüsse auf die Fahrtauglichkeit des Fahrers. Ausgewertet werden dabei verschiedene Signale, wie zum Beispiel das Lenkverhalten, die Länge der Fahrzeit und die Tageszeit. Bei untypische Aktionen wird dem Fahrer durch ein optisches und ein akustisches Signal empfohlen, eine Pause zu machen.

In Verbindung mit dem Radio Composition Media oder dem Navigationssystem Discover Media lässt sich für geschlossene Aufbauten optional eine Rückfahrkamera („Rear View“) ordern. Sie wird über das Einlegen des Rückwärtsgangs aktiviert und überträgt ein genaues Bild des Bereichs hinter dem Fahrzeug. Die Darstellung des Fahrwegs erfolgt mittels statischer Hilfslinien. Besonders relevant für den neuen Crafter: Die Rückfahrkamera ist über dem Heckportal angebracht und ermöglicht somit auch die Übersicht im Falle des Rangierens mit geöffneten Hecktüren.

Gleichfalls für die Unterstützung beim Einparken erhältlich ist der Park Pilot für Front und Heck. Mit akustischen Tönen unterstützt er den Fahrer beim Einparken. Je nach Entfernung zum Hindernis erhöht sich die Frequenz der Signaltöne. Beträgt der Abstand zum Hindernis weniger als 30 cm, ertönt ein Dauerton.

Für alle Fahrzeuge mit 4MOTION-Antrieb wird es auf Wunsch den Bergabfahr-Assistenten geben. Dieser sorgt mit gezielten Bremseingriffen an den einzelnen Rädern – wie es der Fahrer mit der
Betriebsbremse im einzelnen nicht kann – und durch Abregelung der Motordrehzahl für ein sicheres und kontrolliertes Bergabfahren. Dabei wird das Fahrzeug bei extremen Gefällen im Rahmen des Möglichen ohne eigene Bremseingriffe des Fahrers konstant auf Schrittgeschwindigkeit gehalten.

Die elektronische Gespannstabilisierung bei Fahrzeugen mit Anhängervorrichtung nutzt gleichfalls die Komponenten des ESP und trägt damit einen großen Teil zur Sicherheit während der
Fahrt mit angekuppeltem Anhänger bei. Das System erkennt eine Instabilität des Fahrzeugs, die durch einen mitgeführten Anhänger bei nicht angepasster Fahrgeschwindigkeit verursacht
wird. Durch die gezielte Reduzierung des Motormoments und Abbremsen einzelner Räder wird das Gespann beruhigt.

Besonders auf langen Fahrten wie z.B. im Langstrecken-Kurierdienst mit wechselnden Geschwindigkeitsbegrenzungen oder z.B. langen Baustellenabschnitten offeriert die optionale  Verkehrszeichenerkennung eine hilfreiche Unterstützung des Fahrers durch eine digitale Anzeige von Verkehrszeichen.

Darüber hinaus führen integrierte Telematikfunktionen  zu optimierter Effizienz in der Kundennutzung.

Vernetztes Infotainment; Radio- und Navigationssysteme

Neben der herkömmlichen Unterhaltungsfunktion gewinnen Informations- und Vernetzungssysteme bei den modernen Radio- und Navigationsgeräten gerade im gewerblichen Sektor
mehr und mehr an Bedeutung. Zur Steigerung der optimalen Ausnutzung und Effizienz des Flottenmanagements bietet der neue Crafter modernste Infotainment-Systeme. Der
Crafter wird zu diesem Zwecks mit der neuesten Generation der jüngst erst für die Transporter-Baureihe vorgestellten Radio- und Navigationssysteme ausgestattet. Im Hinblick auf
Komfort und Sicherheit während der Fahrt verfügen alle Geräte über eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung.

Insgesamt stehen für den neuen Crafter drei Radios beziehungsweise Radio-Navigationssysteme zur Auswahl. Als Einstiegsvariante steht das Radio „Composition Audio“ mit einem Monochrome Display, 2 x 20 Watt Ausgangsleistung und zwei Lautsprechern zur Verfügung. Der Funktionsumfang umfasst unter anderem einen SD-Kartenleser und einen USB- sowie AUX-IN-Anschluss sowie Bluetooth.

Die nächste Ausbaustufe ist das Radio „Composition Media“. Ab dieser Ausbaustufe aufwärts verfügen alle Radios und Navigationssysteme über einen 8 Zoll-Touchscreen mit Farbdisplay, das über eine Wisch- und Zoomgestiksteuerung verfügt, ähnlich wie sie auch bei modernen Smartphones eingesetzt wird.

Bei dieser neuen Geräte-Generation setzt Volkswagen Nutzfahrzeuge auf ein Display, das mittels einer Annäherungssensorik arbeitet: Sobald sich der Nutzer dem Touchscreen mit der Hand nähert, schaltet das System automatisch vom Anzeige- in einen Bedienmodus. Der Anzeigemodus zeichnet sich durch eine auf das Wesentliche reduzierte Darstellung aus. Im Bedienmodus hingegen werden ab der Radiovariante „Composition Media“ aufwärts die via Touchscreen aktivierbaren Elemente besonders hervorgehoben und größer dargestellt, um so die intuitive Bedienung zu erleichtern. Darüber hinaus verfügen die Displays über eine Funktion, bei der über Wischgesten Listen gescrollt oder in CD-Covern der zum Beispiel auf einer SD-Karte befindlichen, eigenen Mediathek geblättert werden kann.

Das Radio „Composition Media“ beinhaltet darüber hinaus ein CD-Laufwerk, einen Doppel-Tuner und Phasen-Diversity für bestmöglichen Radioempfang sowie vier Lautsprecher vorn. Für Personentransporter sind optional auch Lautsprecher im Fahrgastraum verfügbar. USB-Anschlüsse stehen sichtgeschützt im Bereich des Handschuhfachs und am Armaturenbrett in Fahrernähe zur Verfügung.

Bereits mit diesem Radio kann die Rückfahrkamera „Rear View“ kombiniert werden. Auch Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Sprachsteuerung sind enthalten. Hinzuwählbar ist der digitale Radioempfang DAB+, das Soundsystem Dynaudio und die elektronische Sprachverstärkung.

Noch umfangreicher ist das Radio- und Navigationssystem „Discover Media ausgestattet. Das Navigationssystem bietet installierte Europa-Kartendaten und beinhaltet einen dazugehörigen zweiten SD-Kartenleser. Im Preis sind zudem kostenlose Updates der Navigationskarten enthalten. Zusätzlich verfügt das „Discover Media“ über WLAN. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung digitalisierter Funktionen für Fahrzeuge und Geschäftsprozesse für Kunden im Segment der großen Transporter steht nun auch im neuen Crafter die Anbindung  APP-Connect für Composition Media und Discover Media serienmäßig zur Verfügung. Diese Funktion ermöglicht es, ausgewählte Smartphone-Apps über dasTouchscreen-Display anzuzeigen und zu bedienen. Es erlaubt beispielsweise die Bedienung des Radios über einen per WLAN mit dem Infotainment verbundenen Tablet-PC oder Smartphone (kompatibel für alle Hersteller über Mirror Link, Android Auto und Apple Carplay).

Das Navigationsgerät „Discover Media“ ist zusätzlich mit den Guide & Inform-Diensten von Car-Net ausgestattet. Der Nutzer erhält z.B. hochaktuelle Verkehrsinformationen direkt aus dem Internet, welche unmittelbar in seine Navigationskarte integriert werden. Des weiteren kann er nach interessanten Zielen, freien Parkplätzen oder günstigen Tankstellenpreisen in seiner Umgebung suchen und noch vieles mehr.

Besonders interessant für das Flottenmanagement: Der neue Crafter bietet erstmalig die integrierte Flottenmanagementschnittstelle FMS als vorbereitete Telematikfunktionsschnittstelle an. Das ermöglicht die Kombination mit allen gängigen auf dem Markt vertretenen Telematik-Lösungen und damit eine einfache Integration des neuen Crafter in bestehende Flotten. Diese Kombination aus Signalumfang und Telematikvorbereitung ab Werk inklusive bereits vorhandener Antenne ist bisher einzigartig in diesem Segment. Darüber hinaus sind zu einem späteren Zeitpunkt auch VWN-spezifische Flottenmanagement-Dienste geplant, durch die der Kunde den Fahrzeugeinsatz des neuen Crafter ideal planen, steuern und überwachen kann, um die Effizienz und Wirtschaftlichkeit in seinen Geschäftsprozessen zu optimieren.

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